Tag: 11. März 2019

GIPS-Projekt in den 6. Klassen

Zur Zeit machen unsere 6. Klassen wie jedes Jahr das GIPS-Projekt: Menschen mit Behinderungen besuchen unsere Schule und lassen die Schüler erleben, wie es ist, mit einer Behinderung zu leben. An fünf Stationen in der Aula können die Schüler einen Parcours als Blinder absolvieren, ihren Namen ohne Hände in einen Laptop eintippen, etwas in Blindenschrift schreiben, eine Einführung in die Gebärdensprache bekommen, im Rollstuhl sitzend eine Tür auf- und hinter sich wieder zumachen oder – von Elektroschocks an den Händen simuliert – erfahren, wie sich Parkinson anfühlt – und dabei im Kontakt mit den netten Leuten vom GIPS-Team Hemmungen im Kontakt mit Behinderten abbauen.

Aber vor allem – darauf legte der Leiter Horst Boltersdorf Wert – sollen die Schüler Spaß haben, und das ist dem Team auch gelungen!

Kleinplastiken –groß inszeniert

Im Kunstunterricht konnten wir, die Schüler der EF, unserer Kreativität einmal freien Lauf gelassen. Unser aktuelles Thema des 2. Halbjahres lautet „Plastische Gestaltung“, wobei wir uns zunächst mit der Form der Plastik befasst haben. Plastiken entstehen durch eine additive, also eine hinzufügende Vorgehensweise.

Zum Aufbau unserer Plastiken bekamen wir kleine, weiße, doppelseitig klebende Styroporplättchen sowie ein Holzklötzchen gestellt, das als Sockel dienen sollte. Jede/r Schüler/in konnte selbst experimentieren, welche Art von Plastik er schaffen wollte. Heraus kamen große und kleine unterschiedliche geometrische Formen aber auch organische, naturalistische  Motive wie z.B. Katzen und ein Pferd. Wir skizzierten die Plastiken in Form von Bildhauerskizzen, die z.T. auch koloriert wurden. Anschließend fotografierten wir sie vor einem einfarbigen Hintergrund mit unterschiedlichen Perspektiven und  Lichtverhältnissen. Zudem suchten wir uns einen Platz in der realen Welt aus, auf dem unsere Plastik stehen sollte. Den fotografierten wir und unsere Kleinplastiken wurden digital so in das Foto montiert, dass der Eindruck entsteht, sie wären ganz groß und massig. Auch gaben wir den Plasiken Namen und beschrieben sie, als wären es echte Kunstwerke.

Den Abschluß der Unterrichtseinheit bildet eine Ausstellung  in der Eingangsvitrine des GSG. Hier können unsere Werke betrachtet und erlebt werden, wie wir unsere kleinen Plastiken ganz groß in Szene gesetzt haben.  Lasst euch von unseren Werken, wie z.B. der ‚herausstechenden Neun‘, dem ‚Rächer im Kies‘, dem ‚Sonnengruß‘ ‚The Polarcat‘ und vielen anderen verzaubern!

Sosana, Dilan, Seyma und Faina (EF)

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