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G8 – Handlungsfelder

Hausaufgabenkonzept

Nach Fortbildungen und Konferenzen gibt es folgende Beschlusslage:

Im gebundenen Ganztag erhalten die Klassen (nach Möglichkeit der Schule) 4 Stunden/pro Woche, in denen ein Großteil der sonst als Hausaufgaben zu erstellenden Arbeiten angefertigt werden. Wir haben beschlossen, diese in Form von Wochenplänen zu organisieren.

Darüber hinaus werden Teile der sonst üblichen Hausaufgaben in den Unterricht integriert, indem durch entsprechende Rhythmisierung der häufigen Doppelstunden Phasen eingeräumt werden, diese anzufertigen.

Danach verbleiben nur noch wenige Arbeiten (z.B. Vokabellernen im Fremdsprachenunterricht), die dann wirklich zu hause erledigt werden müssen.

Optimierung und Revision der schulinternen Curricula

Nach Sitzungen der meisten Fachkonferenzen sind fast alle hausinternen Curricula den Anforderungen angepasst. Dies hat in einigen Fällen auch dazu geführt, dass neue Lehrwerke eingeführt wurden bzw. werden.

Verwendung der Ergänzungsstunden

Zu diesem Thema war ein ganztägiger pädagogischer Tag am 18.07.2011 vorgesehen, der aber aus organisatorischen Gründen abgesagt werden musste.

Vorüberlegungen in Lehrerkonferenz und Steuerungsgruppe deuten darauf hin, dass die Ergänzungsstunden maßgeblich zum Fördern verwendet werden; einige Fachkonferenzen haben für sich schon Kontingente in verschiedenen Jahrgangsstufen reklamiert. Ein Gesamtkonzept hierzu wird im Herbst 2011 wahrscheinlich verabschiedet.

Leistungskonzept

Die Steuerungsgruppe und die Mitwirkungsgremien verfolgen kontinuierlich den Entwicklungsprozess der Schule. Evaluationen sind jährlich geplant; dabei sind im besonderen Fokus:

a)       die Entwicklung zur gebundenen Ganztagsschule,

b)      die Entwicklung im Schulverband Aachen-Ost,

c)       die Reduzierung der Sitzenbleiberzahlen

d)      und das Förderkonzept

unter besonderer Berücksichtigung der Förderung talentierter Schüler/innen.

Zu a): Wir beteiligen uns am Programm „Ganz-In“. Nach über 20 Jahren „modifizierten Ganztag“ hat das Geschwister-Scholl-Gymnasium vor drei Jahren den Weg des „gebundenen Ganztags“ beschritten. Unsere vorhandenen Erfahrungen werden angereichert durch Informationsaustausch mit anderen „Ganz-In“ – Schulen, internen und externen Fortbildungen, wissenschaftliche Begleitung durch Prof. Bos und Team und Konzepten, die von verschiedenen Gremien der Schule erstellt werden.

Ziel ist es, für das Viertel, aber auch für die gesamte Stadt ein leistungsfähiges Ganztagsgymnasium vorzuhalten.

Zu b): Die Entwicklung des Schulverbandes Aachen-Ost wird begleitet durch Prof. Wosnietza und seinem Team. Das in der letzten Schulausschussitzung veröffentlichte Zwischenfazit bescheinigt uns, dass die Ziele der Durchlässigkeit und der gemeinsamen Aktivitäten schon weitgehend erreicht sind. Weitere Schwerpunkte unserer Zusammenarbeit liegen auf der Entwicklung harmonisierter Tagesrhythmen und Stundenpläne sowie auf eine noch bessere Begleitung der Schulwechsler in Form von Zusatzbetreuung bzw –förderung.

Zu c): Wir mussten leider feststellen, dass wir in Aachen das Gymnasium mit der höchsten „Abschulungsquote“ sind. Wir vermuteten, dass dies mit der hohen Zahl an Schüler/innen mit Migrationshintergrund zusammen hängt und/oder mit der Tatsache, dass viele Eltern auch bei eingeschränkter Eignung ihre Kinder bei uns anmelden und diese bei freier Kapazität aufgenommen werden. Um verlässliche Aussagen hierzu zu erhalten beteiligen wir uns an dem „Komm-Mit“ – Projekt. Erste Datenerhebungen sind getätigt, die Sitzenbleiberpopulation des Vorjahres ist analysiert; konkrete Hinweise werden für den Herbst erwartet.

Zu d): Seit vielen Jahren bieten wir in den Jahrgangsstufen 5 und 6 bis zu vier Stunden Deutschförderung an, um den Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund eine Hilfestellung zu geben, die gymnasiale Laufbahn erfolgreich zu gestalten. In den Jahrgängen 7 bis 9 kommen Förderangebote in den Fächern Englisch, Mathematik und Französisch (nach den Möglichkeiten der Schule) hinzu.

Unser Förderkonzept sieht aber auch seit Jahren die Förderung von begabten bzw. talentierten Schüler/innen vor. Hier ist insbesondere der Projektunterruicht für mathematisch-naturwissenschaftlich besonders begabte Schüler zu nennen (Programm anbei) und das vielfältige Zusatzangebot der „Sprachler“ mit DELF-Unterricht, Teilnahme an Englischwettbewerben, regelmäßige internationale Begegnungen in Frankreich und einem schon traditionellen Austauschprogramm mit einer Schule auf Canvey Island England).

Wir bemühen uns weiterhin, die Leistungsfähigkeit unseres Gymnasiums beizubehalten und auszubauen und ein G-8-Angebot für eventuell benachteiligte Familien in Aachen (-Ost) vorzuhalten.