Die Weiße Rose

Hans und Sophie Scholl, sowie Christoph Probst (von links), 1942

Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl beim Auslegen von Flugblättern gegen das Naziregime von einem Hausmeister der Münchner Universität entdeckt und denunziert. Schon 4 Tage später kam es vor dem Volksgerichtshof unter dem berüchtigten Roland Freisler zu einer Verurteilung: Noch am gleichen Tage, dem 22. Februar 1943, wurden die Geschwister durch die Guillotine enthauptet. Hans wurde 24 Jahre, Sophie 21 Jahre alt. Mit ihnen wurde Christoph Probst, der die Faltblätter mit entworfen hatte, verurteilt und enthauptet.

Hans und Sophie sind auch 70 Jahre nach ihrem schrecklichen Tod nicht vergessen. Ihr entschiedenes Eintreten für die Freiheit, ihr Mut nicht wegzuschauen und einem menschenverachtenden und Furcht einflößenden Regime die Stirn zu bieten macht sie zu Symbolen für humanistische Werte.

Hans und Sophie geben unserer Schule ihren Namen und uns Zeichen der Orientierung.

Dr. Manfred Birmans

Ein Vorbild für Zivilcourage (AN, 22.2.2013)